Endlich Schule!
Ja, für einige wird sich das komisch anhören, aber ich habe mich diesmal sehr gefreut.
Am Mittwoch (3.8.) war es dann soweit. Um 7:30 standen wir an unsere Einfahrt und warteten. Fünf Minuten später kam dann der gelbe Schulbus. Einige Zeit später waren wir schließlich an der Schule angekommen. Ich war sehr aufgeregt. Dann um 8:30 ging es los. In den ersten 2 Tagen beginnt die Schule mit einem AG. Ein AG ist ein Treffen mit der Stufe oder in meinem Fall mit allen internationalen Schülern, in der alles Besprochen wird, was ansteht. In diesem AG habe ich dann auch meine Kurse bekommen und einige andere Informationen.
Danach ging es direkt mit Schule los. Der erste Schultag war sehr anstrengen und interessant. Ebenfalls habe ich einige Leute kennen gelernt. Abends war ich dann müde von allen Eindrücken und hatte eine gute Nacht.
Am zweiten Tag war ich nicht mehr so aufgeregt, aber einige Sachen waren immer noch neu. An diesem Tag, bevor die Schule gestartet hat, habe ich noch 2 Kurse getauscht, weil die mir die Falschen gegeben haben. Meine Kurse für dieses Semester sind:
Studio Arts: Painting and Drawing
Fitness
Personal Finance
English
Wie gesagt am 2. Tage war alles nicht mehr so neu und somit habe ich mich dann auch mit ein paar Leuten unterhalten und ein paar Freunde kennen gelernt. Hier sind alle Leute in der Schule sehr nett zu mir und kommen auch auf einen zu. Ebenfalls die Lehrer sind sehr nett. Es herrscht hier ein sehr gutes Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern.
Der Freitag war dann für mich schulfrei. Ich bin mit alles Austauschschülern von meiner Schule, KSS(Kwalicum Secondary School), und der BSS (Balinas Secondary School) nach Hornby Island gefahren. Dort waren wir dann in einem Art Camp. Nach einer kurzen Einleitung wurden alle Schüler in Gruppen eingeteilt. Somit war ich dann mit Schülern aus Japan, China, Deutschland und Mexiko in einer Gruppe. In den Gruppen haben wir dann erstmal ein paar „Aufwärmspiele“ gemacht, um uns kennen zu lernen und das „Eis“ zu brechen. Danach ging es dann klettern an der Kletterwand. Im Anschluss daran sind wir dann mit dem Boot über den Ozean gefahren und haben einen Leuchtturm, Seerobben und Möwen gesehen. Letztendlich gab es dann endlich Abendessen. Nach dem Abendessen haben dann alle 60-70 Schülern ein Spiel gespielt. Zum Schluss gab es ein Lagerfeuer bei dem wir Tabu gespielt haben. Nachdem wir fertig waren haben wir uns noch in kleinen Gruppen unterhalten.
Um 22 Uhr war dann Bettzeit aber wir haben in unserem Pavillon noch sehr lange geredet. Da die Betten einfache Holzbretter waren habe ich nur 30 Minuten bis eine Stunde geschlafen. Somit war der nächste Tag dann sehr lang und ich sehr müde. Dazu kommt noch, dass ich um 6 Uhr mit ein paar anderen um Ozean schwimmen gegangen bin. Es war sehr kalt, aber sehr erfrischend und aufweckend. Nach dem Frühstück ging es nach einem kleine Treffen mit dem Schüler aus meiner Schule zurück in die Gruppen. Mit meiner Gruppe bin ich dann zum Strand gegangen und wir sind Kajak gefahren. Der Strand auf Hornby Island ist ein 5 Sterne Strand, also sehr schön. Die Letzte Sache die wir in der Gruppe gemacht habe war klettern in einem Parkur, der in den Baumkronen ist. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Nach einem kurzen Mittagessen am Strand ging es dann leider wieder nach Hause.
Diese ersten Tage Schule waren sehr schön, interessant und anstrengen. Im Moment freue ich mich schon am Montag zur Schule zu gehen und alle wieder zu treffen, die ich in den Tagen kennen gelernt habe.
Montag, 8. September 2008
Montag, 1. September 2008
Campen zum Schluss der Ferien
Heute berichte ich euch was über meinen Campingtrip mit meiner Gastfamilie.
Zuerst werden sich denke ich einige wundern, warum ich campen gehe. „Muss der nicht zur Schule?“ - Ja, aber noch nicht. Erst am 3. September, es ist sozusagen ein Ferienabschluss.
Okay, zurück zum campen. Wir starteten unseren Trip am Mittwoch den 27.08. und wollten am Sonntag 31.08. zurück kommen. Wie gesagt am Mittwoch ging es dann mit 2 gepackten Autos, 5 Personen, einem Hund und viel Gepäck los. Der erste Stopp war nach 1 ½ Stunden fahrt in Campbell River. Hier wurde dann voll getankt und noch Mittagessen gekauft. Von da aus ging es dann noch 45 Minuten den Highway entlang und dann in den Wald. Man merkte direkt, die Natur ist hier fast ganz sich selbst überlassen. Damit es so bleibt mussten wir über Feldwege und Art Schleichwege durch den Wald fahren. Unsere Fahrt durch den Wald dauerte dann ca. 1 Stunde bis wir einen Platz gefunden haben. Dort haben wir dann zuallererst gegessen und uns alles angeguckt. Doch schließlich war dieser Platz doch nicht der Richtige. Somit sind wir dann weiter gefahren und haben uns eine weitere Stunde umgeguckt, bis wir einen sehr guten Platz zum campen am Boot Lake gefunden haben.
Nachdem wir angekommen waren wurden dann erstmal die örtlichen Gegebenheiten und das „Outhouse“, das Plumpsklo, getestet. Als wir dann anfangen wollten das Zelt und alles aufzubauen, fing es leider an zu regnen. Folglich war es eine nasse und kalte Angelegenheit. Ebenfalls mussten wir uns beeilen, dass das Zelt nicht nass wird von innen. Nach viel Stress, Schweiß und Regen hatten wir es dann endlich geschafft und ein Feuer gemacht. Gott sei Dank hört es dann auf zu Regnen und wir konnten uns ans Feuer setzt und Sachen erzählen und Spiele spielen. Dann gegen 10 Uhr ging es ins Bett/Zelt. Der nächste Morgen fing sehr schön an. Mit Sonne, warmen Tee und nur ein paar Tropfen Regen. Nach einem kleinen Frühstück sind dann die Mädels noch mal in die Stadt gefahren um diverse Sachen zu kaufen. Während dessen haben Mathew und ich Karten gespielt und Todd war fischen in seinem „Fischboot“ – ohne Erfolg. Nachdem er dann zurück war, sind Mathew und ich Kanu gefahren. Es war sehr spaßig und anstrengend. Letztendlich kamen dann alle zurück und es gab Mittagessen, nachdem wir die „Küche“ aufgebaut hatten. Nach dem Essen sind wir, Mathew, Jeanine, Todd und ich, mit dem Kanu zu einem Raft gefahren und haben dort gespielt, geschwommen und getaucht. Als wir zurück kamen habe wir uns am Feuer aufgewärmt. Doch dann leider gegen Nachmittag fing es immer mehr an zu regnen. Somit haben wir uns dann unter die Planen und ins Auto zurückgezogen. Doch dann später hat jemand die Idee ausgesprochen im Regen schwimmen zu gehen. Also sind wir dann bei 12°C nochmal im Regen schwimmen gegangen. Ich muss sagen, es war sehr schön. Später haben wir uns ein bisschen ans Feuer gesetzt, bis der Regen zu stark wurde und dann sind wir ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen, wieder so gegen 6 Uhr, war es wieder sehr schön. Nach dem Frühstück haben wir 3 Kids dann ein 1 ½ h Kanutrip gestartet. Wir sind bis fast zum Ende des Sees gefahren und haben dann ein Picknick gemach und dann ging es zurück. Doch während wir zurückfuhren wurde es immer windiger und das Kanu wurde auch immer schwerer zu steuern. Doch letztendlich haben wir es geschafft. Doch der Wind wurde immer stärker und somit wurde es auch immer kälter. Es war so windig, dass die Plane über unserer Küche gerissen ist und wir somit die Küche irgendwo anders aufbauen mussten. Nach dem Abendessen sind dann Mathew, Jeanine und ich spazieren gegangen, weil uns kalt war. Das lag nicht nur an dem Wind, denn Jeanine und ich waren vorher noch schwimmen. Es war eiskalt. Während dessen wurde es dann mit dem Wind besser, sodass wir ein Feuer machen konnten und Marchmallows und Würstchen machen konnten. Danach ging es ins Bett.
Am Samstag morgen dann war es wieder so windig und kalt wie den Tag davor, dass wir entschieden haben nach Hause zu fahren. Folglich haben wir dann alles gepackt und sind nach Hause gefahren.
Im Großen und Granzen, habe ich mir einmal die Zähne geputzt und 2mal die Hände gewaschen, doch es hat sehr viel Spaß gemacht und jetzt weiß ich was campen ist! ;-)
Zuerst werden sich denke ich einige wundern, warum ich campen gehe. „Muss der nicht zur Schule?“ - Ja, aber noch nicht. Erst am 3. September, es ist sozusagen ein Ferienabschluss.
Okay, zurück zum campen. Wir starteten unseren Trip am Mittwoch den 27.08. und wollten am Sonntag 31.08. zurück kommen. Wie gesagt am Mittwoch ging es dann mit 2 gepackten Autos, 5 Personen, einem Hund und viel Gepäck los. Der erste Stopp war nach 1 ½ Stunden fahrt in Campbell River. Hier wurde dann voll getankt und noch Mittagessen gekauft. Von da aus ging es dann noch 45 Minuten den Highway entlang und dann in den Wald. Man merkte direkt, die Natur ist hier fast ganz sich selbst überlassen. Damit es so bleibt mussten wir über Feldwege und Art Schleichwege durch den Wald fahren. Unsere Fahrt durch den Wald dauerte dann ca. 1 Stunde bis wir einen Platz gefunden haben. Dort haben wir dann zuallererst gegessen und uns alles angeguckt. Doch schließlich war dieser Platz doch nicht der Richtige. Somit sind wir dann weiter gefahren und haben uns eine weitere Stunde umgeguckt, bis wir einen sehr guten Platz zum campen am Boot Lake gefunden haben.
Nachdem wir angekommen waren wurden dann erstmal die örtlichen Gegebenheiten und das „Outhouse“, das Plumpsklo, getestet. Als wir dann anfangen wollten das Zelt und alles aufzubauen, fing es leider an zu regnen. Folglich war es eine nasse und kalte Angelegenheit. Ebenfalls mussten wir uns beeilen, dass das Zelt nicht nass wird von innen. Nach viel Stress, Schweiß und Regen hatten wir es dann endlich geschafft und ein Feuer gemacht. Gott sei Dank hört es dann auf zu Regnen und wir konnten uns ans Feuer setzt und Sachen erzählen und Spiele spielen. Dann gegen 10 Uhr ging es ins Bett/Zelt. Der nächste Morgen fing sehr schön an. Mit Sonne, warmen Tee und nur ein paar Tropfen Regen. Nach einem kleinen Frühstück sind dann die Mädels noch mal in die Stadt gefahren um diverse Sachen zu kaufen. Während dessen haben Mathew und ich Karten gespielt und Todd war fischen in seinem „Fischboot“ – ohne Erfolg. Nachdem er dann zurück war, sind Mathew und ich Kanu gefahren. Es war sehr spaßig und anstrengend. Letztendlich kamen dann alle zurück und es gab Mittagessen, nachdem wir die „Küche“ aufgebaut hatten. Nach dem Essen sind wir, Mathew, Jeanine, Todd und ich, mit dem Kanu zu einem Raft gefahren und haben dort gespielt, geschwommen und getaucht. Als wir zurück kamen habe wir uns am Feuer aufgewärmt. Doch dann leider gegen Nachmittag fing es immer mehr an zu regnen. Somit haben wir uns dann unter die Planen und ins Auto zurückgezogen. Doch dann später hat jemand die Idee ausgesprochen im Regen schwimmen zu gehen. Also sind wir dann bei 12°C nochmal im Regen schwimmen gegangen. Ich muss sagen, es war sehr schön. Später haben wir uns ein bisschen ans Feuer gesetzt, bis der Regen zu stark wurde und dann sind wir ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen, wieder so gegen 6 Uhr, war es wieder sehr schön. Nach dem Frühstück haben wir 3 Kids dann ein 1 ½ h Kanutrip gestartet. Wir sind bis fast zum Ende des Sees gefahren und haben dann ein Picknick gemach und dann ging es zurück. Doch während wir zurückfuhren wurde es immer windiger und das Kanu wurde auch immer schwerer zu steuern. Doch letztendlich haben wir es geschafft. Doch der Wind wurde immer stärker und somit wurde es auch immer kälter. Es war so windig, dass die Plane über unserer Küche gerissen ist und wir somit die Küche irgendwo anders aufbauen mussten. Nach dem Abendessen sind dann Mathew, Jeanine und ich spazieren gegangen, weil uns kalt war. Das lag nicht nur an dem Wind, denn Jeanine und ich waren vorher noch schwimmen. Es war eiskalt. Während dessen wurde es dann mit dem Wind besser, sodass wir ein Feuer machen konnten und Marchmallows und Würstchen machen konnten. Danach ging es ins Bett.
Am Samstag morgen dann war es wieder so windig und kalt wie den Tag davor, dass wir entschieden haben nach Hause zu fahren. Folglich haben wir dann alles gepackt und sind nach Hause gefahren.
Im Großen und Granzen, habe ich mir einmal die Zähne geputzt und 2mal die Hände gewaschen, doch es hat sehr viel Spaß gemacht und jetzt weiß ich was campen ist! ;-)
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