Montag, 26. Januar 2009

Amerika - Washington - Seattle :D

Hi Folks!!

Ich denke mal, dass dies einer meiner letzten Einträge sein wird.
Mein Aufenthalt in Kanada geht jetzt langsam zu ende. Jedoch bevor ich nach Hause fliege, dachte ich mir fährste noch mal nach Amerika.
Also am 22. Januar war es dann endlich so weit. Früh im Morgen haben sich alle internationalen Schüler an der Schule getroffen. Von da aus ging es dann mit dem Schulbus (welche nicht sehr bequem für längere reisen sind) nach Nanaimo zum Hafen. Dort auf die Fähre und rüber nach Vancouver. In Vancouver angekommen wurden wir dann zum Bahnhof gefahren um unsere Koffer aufzugeben. Da wir noch einiges an Zeit hatten, bis der Zug nach Seattle abfährt, sind ein paar Leute unserer Gruppe (24 Schüler) zum Vancouver Aquarium gegangen. Es war sehr interessant sich dort die Fische und Tiere anzugucken. Ebenfalls hatten wir die Möglichkeit eine Delphin-, Otter- und Wal-Show zu sehen. Es war sehr aufregend und sehenswert. Ich habe natürlich auch viele schöne Bilder gemacht, die ihr euch bald ansehen könnt.
Nach einiger Zeit ging es dann wieder mit dem Skytrain zurück zum Bahnhof. An der Grenze haben wir dann ungefair 1h verbracht, weil wir unsere Fingerabdrücke und Bilder gemacht haben mussten. Also die amerikanische Grenze ist sehr penibel mit der Einreise. Endlich im Zug sind wir dann 4-5 Stunden durch die Nacht gefahren. Gegen 10 Uhr abends waren wir dann in Seattle und wurden dann zum Hotel gefahren.
Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, wollte wir natürlich was essen gehen. Jedoch war es schon 11Uhr und wir kannten uns nicht in Seattle Downtown aus. Also sind wir dann 1h durch die Stadt gelaufen und letztendlich einen McDonalds gefunden, der leide geschlossen war. Im Großen und Ganzen, habe ich mir dann in nem Supermark um 12Uhr Brot und Käse gekauft.
Am nächsten morgen ging es dann im 10Uhr zum „Music Project Museum“. Dies ist ein Museum, wo man einfach mit Instrumenten spielen kann oder singen. Ebenfalls wird auch etwas über verschiedene Sänger und Artisten ausgestellt. Das beste jedoch war ein „Karaoke“-simulatior. Man konnte als Gruppe in einen Raum gehen, worin ein Keyboard, eine Schlagzeug, eine Gitarre und einige Mikrofone standen. Dann wurde Karaoke gesungen und gespielt. Danach wurde unser grässliches Instrumentgespiele mit dem original überspielt und ein Bild gemacht. Wir hatten sehr viel Spaß. Nachdem wir dort fertig waren sind wir zum Spaceneedle gegangen – natürlich auch rauf. Gott sie Dank hatten wir das beste Wetter. Sonnenschein und blauer Himmel. Ich konnte über ganz Seattle gucken und sogar die Berge sehen, die darum sind. Den Abend haben wir dann mit einer Tour durch Downtown beendet. Der nächste morgen hat dann mit einem Shoppingtrip angefangen. Nachdem wir zurück waren haben wir einen anderen Teil von Seattle erkundet. Sehr cool war der „Public Market“. Dieser ist ein ganz normaler Fisch, Obst und Gemüse Markt, aber wenn man dort eine bestimmte Menge an Fisch gekauft wird, werfen die den erst mal mehrere Male im den Markt hin und her.
Am Sonntag morgen war dann schon Treffpunkt um 6:30 an der Rezeption. Gott sei dank habe ich schon meine Sachen den Tag vorher gepackt, weil wir um 6:32 Uhr aufgewacht sind. J 4 Minuten später waren wir dann unten und haben auf unseren Bus gewartet. Unglücklicherweise ist dieser nicht gekommen und wir mussten uns Taxen für 28 Leute besorgen. Aber hier ruft man kein Unternehmen an, hier kommen die immer nacheinander angefahren. Nach einiger Zeit ging es dann in einem „Yellow Cab“ und 5 anderen Leuten in einem Taxi ab zum Bahnhof.
Den Rest des Tages sind wir dann mit Zug, Fähre und Bus gereist, so dass ich abends um 6:15 müde und voller neuer Eindrücke zu Hause war.

Es war sehr schön mal den amerikanischen Lifestyle zu sehen und ich hatte sehr viel Spaß.

So jetzt sind es nur noch 6 Tage, also man sieht sich bald.

Euer Sven

Seattle

Montag, 29. Dezember 2008

Ice Hockey

Hallo Leute!

Am 28.12.2008 hatte ich die Möglichkeit ein professionelles Ice Hockey Spiel zu sehen. In Parksville, 2 Dörfer weiter, wird im Moment das U17 WorldCup Turnier ausgetragen. Glücklicherweise ist das Deutsche Team auch hier.
Nachdem ich davon gehört habe, habe ich mir direkt ein Ticket gekauft.
Dann an dem Tag war ich schon eine Stunde und 20 Minuten vor Anpfiff am Stadion, weil ich einen guten Sitzplatz haben wollte. Als ich dann drin war und einen guten Platz hatte fing das warten an. 40min! Aber Gott sei Dank kamen alle Spieler früher aufs Eis um sich aufzuwärmen.
Um sieben Uhr ging es dann los. Ich könnte jetzt das ganze Spiel beschrieben, aber das wird dann irgendwann langweilig. Insgesamt wurden 9 Tore geschossen. Immer abwechselnd Quebec Deutschland. So letztendlich ging es dann 5:4 für Quebec in der Verlängerung aus. Es war ein sehr spannendes und interessantes Spiel.
Ich habe einige Bilder gemacht die ihr bestaunen könnt. Ich denke die sagen mehr, als meine vielen Worte.
Frohes Neues!!!

Germany-Quebec Icehockey U17


P.S.: Aus meinem Trip nach Vancouver, um ein Ice Hockey Spiel zu sehen wurde leider nichts. Aber die Spiele hier sind auch sehr spannend.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Merry Christmas!!!

Hallo Freunde, Verwandte und Bekannte!!!

Alles Gute zum Weihnachte und ein schönes, harmonisches Fest.
Lasst euch alle reich beschenke und habe viel Spaß.

Auch ein guten Rutsch ins neue Jahr für die, die ich nicht mehr vorher sehe oder spreche.

Bis bald dann.

Euer Sven

P.S.: Ich glaube ich bin einer der wenigen, der weiße Weihnachten genießen kann.

Try JibJab Sendables® eCards today!


Ein kleiner Lacher zur Aufmunterung.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Jetzt wirds kalt!!!

Endlich, Endlich!! Endlich habe ich auch Schnee in Kanada. Alles fing am Freitag mit einem sehr regnerischen kalten morgen an. Doch dann gegen Mittag wurde der Regen immer mehr zu Schnee, bis er dann letztendlich zu 4cm² großen Schneeflocken wurde. 2 Stunden später lag dann schon 5cm Schnee.
Diese Wetterlage war dann natürlich perfekt um skifahren zu gehen. Gesagt, getan. An dem selben Tag bin ich direkt von der Schule aus nach Whistler, dem größen Skigebiet in Nord Amerika, gefahren. Zuerst 40 Minuten zur Fähre. Dann dort 2 Stunden warten und sich langweilen. Die Fahrt mit der Fähre war dann nicht so schön, weil das Meer sehr unruhig war und sich die Fähre die ganze Zeit bewegt hat. Jedoch nachdem wir dann in Vancouver waren, sind wir in einen Reisebus gestiegen und dann direkt zu unserem Hotel gefahren. Als wir dann endlich um 21:00h angekommen waren habe wir unsere Zimmer bezogen. Nachdem wir das gemacht hatten, hatten wir noch 35min zeit etwas zu essen in Whistler-village zu finden. Es war gar nicht so einfach, weil die Stadt sehr schön ist und wir uns nicht auskannten. Jedoch letztendlich haben wir dann einen McDonalds gefunden. Den Rest des Abends haben wir dann im Whirlpool und in unserem Zimmer verbracht.
Am nächsten morgen sind wir dann um 7:00h aufgestanden um uns um 8 Uhr zu treffen. Von unserem Treffpunkt am Hotel sind wir dann 5 min zum Lift gelaufen und den dann hoch. Oben angekommen, habe wir dann unsere Skilehrer bekommen und unser Skier, Stöcke, Schuhe und Helme. Ungefähr 2 Stunden später sind wir dann wieder mit dem Lift runter und auf der anderen Seite hoch zum Whistler gefahren. In 1950m Höhe haben wir dann angehalten und erst mal etwas zu Mittag gegessen. Nach einer kleine oder auch großen Stärkung sind wir dann endlich den Whistler runter und hoch gefahren. Nach einigen Fahrten haben wir dann auch die neue Gondel „Peak 2 Peak“ ausgetestet. Diese Gondel ist 4,4km lang und ist nur an 2 Seiten befestigt. Diese Gondel hat 3 Weltrekorde gebrochen. Als wir dann nach 11min auf der anderen Seite auf Black Comb waren, sind wir dort einmal runtergefahren und dann wieder zurück. Wieder zurück auf’m Whistler sind wir noch einmal runtergefahren und dann mussten wir auch schon wieder zurück zum „Rentalshop“. Leider hatten wir nur 60cm Schnee auf dem Berg, sodass wir die Gondel runter nehmen mussten und nicht ins Tal fahren konnten. Nachdem wir endlich alles abgegeben haben sind wir zurück zum Hotel gelaufen und dort direkt in den warmen Whirlpool. Einige Zeit später sind wir dann noch in einer Pizzeria in Whistler-village essen gegangen und danach wieder in den Whirlpool. Den Rest des Abends waren wir dann auf dem Zimmer und haben gechillt. Um 11Uhr waren dann alle so müde und gingen ins Bed.
Der nächste Morgen startete schon um 6 Uhr, da wir bis 8Uhr ausgecheckt haben mussten und unsere Zimmer aufgeräumt haben mussten. Pünktlich um 8 Uhr waren wir dann in der Rezeption und gingen direkt los zum „Rentalshop“. Die folgende Stunde haben wir dann wieder unsere Sachen gesucht und dann ging es runter zum Dorf, hoch zum Whistler und dann runter in Skis und wieder hoch. Das Gleich dann noch 2mal und dann war Zeit für Mittagessen. Nach dem Essen hatten wir dann wieder das gleiche Programm wie den Tag davor. Jedoch haben wir diesmal extra nach Sprüngen auf der Piste ausschau gehalten. Springen macht sehr viel Spaß. Einmal bin ich durch einen Strahl von einer Schneekanone gesprungen und meine Skibrille war direkt vereist. Es war sehr erschreckend aber letztendlich habe ich es gemeistert. Später ging es wieder zum Hotel umziehen und dann mim Bus und der Fähre zurück. Angekommen in Qualicum, an meiner Schule, wir hatten 30cm Schnee.
Der gesamt Trip hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich möchte jetzt noch mehr skifahren gehen. Das Wochenende über hatten wir zwischen –5°C bis –25°C in Whistler. Der Wind hat dazu die Temperatur um 10°C verringert. Mein Schal war sehr oft eingefroren.

Bis dann und Frohe Weihnachten
Sven

WHISTLER


P.S.: Wir haben im Moment 2 feet = 60cm und mehr Schnee. Jetzt fühle ich mich in Kanada :D und sehr wahrscheinlich werde ich dieses Jahr weiße Weihnachten haben.

Donnerstag, 20. November 2008

Kurze Durchsage

Hallo Freunde, Familie, Bekannte und Unbekannte!

Der letzte Blog ist schon lange, lange her, jedoch habe ich bis jetzt nicht sehr viel interessantes erlebt.
Also wollte ich euch nur einmal sagen, dass es mir sehr gut geht und ich hier sehr viel Spaß habe. Die Leute sind noch immer nett zu mir und ich lerne immer mehr Freunde kennen.
In der Schule läuft auch alles super - bis auf Englisch, wo wir im Moment Shakespeare durchnehmen. Ich mag den nicht so, weil der halt altes Englisch spricht und ich das nicht wirklich verstehe.

So aber ich denke nächsten Monat werde ich euch etwas mehr schreiben, da ich zum Whistler skifahren gehe, natürlich Weihnachten und Neujahr ist und ich werde auch sehr wahrscheinlich zu einem Eishockeyspiel von den besten Mannschaft in Kanada, die Vancouver Canucks, gehen ;).

Bis zum nächsten Blog,
euer Kanadier Sven

Samstag, 25. Oktober 2008

Thanksgiving und Tofino

Der letzte Blog ist nicht mal 4 Wochen alt, aber ich habe schon vieles Neues erlebt.

Zuallererst werde ich etwas über den 13.10. erzählen, weil dieser dieses Jahr ein besonderer Tag in Kanada war. Es war Thanksgiving. Thanksgiving kann man vom Sinn her, wie das Erntedankfest in Deutschland verstehen. Jedoch wird es hier wie Weihnachten gefeiert. Drei Tage vorher werden schon alle Vorbereitungen getroffen und der Truthahn bestellt. Dann an Thanksgiving wird der Truthahn am frühen Morgen mit allem möglichen gestopft und darauf kommt er in den Ofen für mehr als 5 Stunden.
Die Wartezeit, bis der Truthahn fertig ist und Todds Familie ankommt war erst nicht so schön. Jedoch bin ich mit meiner Gastschwester in der Zischenszeit auf ein „Adventure“ gegangen. Auf unserem Ausflug sind wir zu einem speziellen Platz von einem Fluss gefahren und haben dort nach Lachs im Wasser gesucht. Doch leider waren dort fast keine Lachse. In der jetzigen Zeit sollen die Lachse nämlich den Fluss aufwärts schwimmen bzw. springen. Nachdem diese Stelle eher enttäuschend war sind wir zu einem anderen Flussabschnitt gefahren. Dort war es dann auch schon viel interessanter. Dadurch, dass alle Lachse durch einen speziellen Gang schwimmen müssen habe ich viele von diesen gesehen. Dadurch, dass der Gang aufgebaut ist wie eine Treppe, wobei die Stufen Wasserbecken sind, habe ich viele Lachse gesehen, die den Gang hoch gesprungen sind. Nachdem wir genug „fliegende Fische“ gesehen haben sind wir noch zu einem künstlichen kleinen Fluss gegangen und haben dort die kleinen Fische gesehen. In diesem Fluss waren Millionen Fische; man konnte nicht auf den Boden gucken, weil dort so viele kleine Lachse waren. Als wir dann schließlich zuhause angekommen waren waren schon die Gäste eingetroffen. Einige Zeit später haben dann alle das große Essen vorbereitet und es wurde lange und gut gegessen. Als Nachspeise gab es dann den kanadischen Kürbiskuchen.

Circa 2 Wochen später am 24.10. bin ich mit meiner Gastmutter, Gastschwester und deren Freund nach Tofino gefahren. Tofino ist der westlichste Punkt von Vancouver Island und liegt and der „wild west coast“. Diese Küste wird so genannt, wegen dem „wilden“ Wetter. Unter wild versteht man Regen, Storm und ab und zu Schnee.
Unser Trip begann so gegen 9 Uhr am Freitag morgen. Dann auf dem Weg nach Tofino haben wir noch nach ca. 30 min Autofahrt stopp an Cathedral Grove gemacht. Cathedral Grove ist eine Art kleiner Nationalpark, in dem viele Bäum sind. Jedoch sind das keine kleinen Bäume, das sind 300-800 Jahre alte Mammut-Bäume. Wenn man davor steht fühlt man sich wie ein Zwerg. Nach dem kurzen Zwischenstop ging es dann direkt auf dem Highway 4 nach Tofino. Der Highway 4 ist die einzigste Straße, die die Westküste mit der Ostküste verbindet und die Straße geht über einige Berge und ist an bestimmten Stellen sehr schmal. Ebenfalls findet man auf einer Strecke von 87km dort keine einzige Tankstelle. Das heißt volltanken, bevor man nach Tofino oder zurück fährt. Nach etwa einer Stunde Fahrt haben wir dann mal eine Pause an einem reißenden Fluss gemacht. Nach langen 2 einhalb Stunden waren wir dann schon sehr nahe an Tofino, aber vorher haben wir noch „long beach“ besucht. Dieser Strand ist ein Paradies für Surfer, denen Regen und Kälte nichts ausmacht. Nach einem kleinen Spaziergang am Strand haben wir dann ein kleines Picknick im Regen gemacht. Aber Gott sei Dank hatten wir einen trockenen Platz gefunden. Im Anschluss daran sind wir dann endlich nach Tofino, die „Surferstadt“ gefahren. Dort sind wir dann zum Hafen gegangen und in alle Geschäfte. „Alle Geschäfte?“ – Ja, Tofino ist ein kleines Fisherdorf, in dem es fast die ganze Zeit regnet. Einige Geschäfte später ging es dann direkt nach Hause mit der Hoffnung einen Bären zu sehen, aber leider habe ich immer noch keinen gesehen.
An diesem Tag habe ich mal richtig erleben können, was kanadisches Wetter ist. Kalt, Regen, Wind und Nebel.

Nächste Woche steht Halloween vor der Tür. Das wird hier auch sehr stark gefeiert. Die Leute hier sind schon seit 3 Wochen aufgeregt.

Thanksgiving - Tofino


P.S.: Ich habe viele Anmerkungen über meine Denglisch-Blog bekommen, aber es ist schwer sich ins Deutsche nach einem Monat englisch wieder reinzudenken und somit kommt es, dass etwas Englisch drin ist. Ich hoffe das macht euch nicht zu viel aus, weil ich habe Probleme das zu ändern.

Samstag, 4. Oktober 2008

1 Monat Schule und Victoria

So jetzt ist es aber nochmal Zeit für einen neuen Blog!!!

Ich bin nun seit einem Monat auf der Schule und es ist super hier. Die ersten Tage waren ziemlich anstrengen. Ich hatte einige Probleme mitzuschreiben und alles zu verstehen und wusste noch nicht richtig, was ich während der Pause machen sollte. Somit bin ich dann die erste Zeit mit meiner Gastschwester rumgelaufen und sie hat mir alles gezeigt. Doch dann schon nach drei Tagen hatte ich meine ersten Freunde kennen gelernt und kannte dann auch schon alles in der Schule. Die Schule hier ist nicht sehr groß, aber sehr gut ausgestattet. Ebenfalls die Lehrer und die Schüler hier sind alle sehr nett. Somit ist dann auch mein Freundeskreis potenzartig gewachsen und jetzt kenne ich schon fast die ganze Schule.
Im Grossen und Ganzen ist Schule hier sehr einfach. Man, also ich, habe nicht viele Hausaufgaben und die Stunden sind auch sehr relaxet. Dazu kommt noch, dass hier so gut wie keiner wirklich arbeitet oder lernt, somit ist das Level halt nicht so hoch. Ich habe immer sehr viel spaß in der Schule und ich freue mich immer auf jeden neuen Tag Schule.

Jeden zweiten Mittwoch unternehmen wir etwas mit dem International Programm(IP). Es fing an mit einem großen Trip nach Hornby Island, wie ihr ja alle wisst. Danach waren wir dann noch Minigolfen und am Strand. Diese Events sind nicht so interessant aber trotzdem immer sehr lustig und schön. Jedoch letzten Mittwoch hatten wir einen riesen Fieldtrip. Dieser startete am Mittwoch (1.10) um 7:15 and der Schule. Von daaus sind wir 54 Austauschschüler mit dem Bus 2,5 h nach Victoria gefahren. Victoria ist die schönste Stadt in Britisch Columbia. Dort angekommen sind wir ins Royal Museum von Victoria gegangen und haben uns dort die Ausstellung angeguckt. Im Anschluss daran sind wir noch ins iMax(Kino) gegangen. Es ist fast das gleiche Kino, wie in Vancouver, was ich beschrieben habe, mit der reisen Leinwand. Nach einem 50ig minütigen Film über die Alpen ging es dann endlich raus. Die folgenden 3 Stunden waren dann frei für uns um Victoria zu erkunden. Die einzigste Sache die uns mitgegeben wurde war ein Quiz über Victoria. Dieses Quiz hatte meine Gruppe dann nach 5 Minuten fertig, weil wir ein paar Friedens-Protestanten nach den antworten gefragt haben. Nachdem wir dann fertig damit waren sind wir zum Parlament gegangen und dann zum Market Square. Aber ich muss sagen der Market Square in Victoria ist nicht so schön - aber der Rest ist super. Nachdem wir dann alles vom Markt gesehen haben wollten wir was essen gehen. Doch das Problem ist mit 6 Schülern ein geeignetes Restaurant zu finden. Das eine ist zu teuer und das andere zu schlecht und das dritte möchte einer nicht. Letztendlich haben wir dann bei McDonalds zu Mittag gegessen. Zuletzt sind wir dann noch durch eine Mall gewandert und im Anschluss daran zurück zum Museum/Treffpunkt. Von da aus ging es dann nach einem langen Tag in Victoria mit dem Bus fast 3 Stunden zurück nach Hause bzw. zur Schule.

So das war es jetzt von meinem ersten Monat Schule. Der nächste Blog kommt auch bestimmt bald, weil Thanksgiving und Halloween an der Tür steht.

Victoria

Montag, 8. September 2008

Meine ersten Schultage und....campen! :)

Endlich Schule!
Ja, für einige wird sich das komisch anhören, aber ich habe mich diesmal sehr gefreut.
Am Mittwoch (3.8.) war es dann soweit. Um 7:30 standen wir an unsere Einfahrt und warteten. Fünf Minuten später kam dann der gelbe Schulbus. Einige Zeit später waren wir schließlich an der Schule angekommen. Ich war sehr aufgeregt. Dann um 8:30 ging es los. In den ersten 2 Tagen beginnt die Schule mit einem AG. Ein AG ist ein Treffen mit der Stufe oder in meinem Fall mit allen internationalen Schülern, in der alles Besprochen wird, was ansteht. In diesem AG habe ich dann auch meine Kurse bekommen und einige andere Informationen.
Danach ging es direkt mit Schule los. Der erste Schultag war sehr anstrengen und interessant. Ebenfalls habe ich einige Leute kennen gelernt. Abends war ich dann müde von allen Eindrücken und hatte eine gute Nacht.
Am zweiten Tag war ich nicht mehr so aufgeregt, aber einige Sachen waren immer noch neu. An diesem Tag, bevor die Schule gestartet hat, habe ich noch 2 Kurse getauscht, weil die mir die Falschen gegeben haben. Meine Kurse für dieses Semester sind:
Studio Arts: Painting and Drawing
Fitness
Personal Finance
English
Wie gesagt am 2. Tage war alles nicht mehr so neu und somit habe ich mich dann auch mit ein paar Leuten unterhalten und ein paar Freunde kennen gelernt. Hier sind alle Leute in der Schule sehr nett zu mir und kommen auch auf einen zu. Ebenfalls die Lehrer sind sehr nett. Es herrscht hier ein sehr gutes Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern.

Der Freitag war dann für mich schulfrei. Ich bin mit alles Austauschschülern von meiner Schule, KSS(Kwalicum Secondary School), und der BSS (Balinas Secondary School) nach Hornby Island gefahren. Dort waren wir dann in einem Art Camp. Nach einer kurzen Einleitung wurden alle Schüler in Gruppen eingeteilt. Somit war ich dann mit Schülern aus Japan, China, Deutschland und Mexiko in einer Gruppe. In den Gruppen haben wir dann erstmal ein paar „Aufwärmspiele“ gemacht, um uns kennen zu lernen und das „Eis“ zu brechen. Danach ging es dann klettern an der Kletterwand. Im Anschluss daran sind wir dann mit dem Boot über den Ozean gefahren und haben einen Leuchtturm, Seerobben und Möwen gesehen. Letztendlich gab es dann endlich Abendessen. Nach dem Abendessen haben dann alle 60-70 Schülern ein Spiel gespielt. Zum Schluss gab es ein Lagerfeuer bei dem wir Tabu gespielt haben. Nachdem wir fertig waren haben wir uns noch in kleinen Gruppen unterhalten.
Um 22 Uhr war dann Bettzeit aber wir haben in unserem Pavillon noch sehr lange geredet. Da die Betten einfache Holzbretter waren habe ich nur 30 Minuten bis eine Stunde geschlafen. Somit war der nächste Tag dann sehr lang und ich sehr müde. Dazu kommt noch, dass ich um 6 Uhr mit ein paar anderen um Ozean schwimmen gegangen bin. Es war sehr kalt, aber sehr erfrischend und aufweckend. Nach dem Frühstück ging es nach einem kleine Treffen mit dem Schüler aus meiner Schule zurück in die Gruppen. Mit meiner Gruppe bin ich dann zum Strand gegangen und wir sind Kajak gefahren. Der Strand auf Hornby Island ist ein 5 Sterne Strand, also sehr schön. Die Letzte Sache die wir in der Gruppe gemacht habe war klettern in einem Parkur, der in den Baumkronen ist. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Nach einem kurzen Mittagessen am Strand ging es dann leider wieder nach Hause.

Diese ersten Tage Schule waren sehr schön, interessant und anstrengen. Im Moment freue ich mich schon am Montag zur Schule zu gehen und alle wieder zu treffen, die ich in den Tagen kennen gelernt habe.

Montag, 1. September 2008

Campen zum Schluss der Ferien

Heute berichte ich euch was über meinen Campingtrip mit meiner Gastfamilie.
Zuerst werden sich denke ich einige wundern, warum ich campen gehe. „Muss der nicht zur Schule?“ - Ja, aber noch nicht. Erst am 3. September, es ist sozusagen ein Ferienabschluss.
Okay, zurück zum campen. Wir starteten unseren Trip am Mittwoch den 27.08. und wollten am Sonntag 31.08. zurück kommen. Wie gesagt am Mittwoch ging es dann mit 2 gepackten Autos, 5 Personen, einem Hund und viel Gepäck los. Der erste Stopp war nach 1 ½ Stunden fahrt in Campbell River. Hier wurde dann voll getankt und noch Mittagessen gekauft. Von da aus ging es dann noch 45 Minuten den Highway entlang und dann in den Wald. Man merkte direkt, die Natur ist hier fast ganz sich selbst überlassen. Damit es so bleibt mussten wir über Feldwege und Art Schleichwege durch den Wald fahren. Unsere Fahrt durch den Wald dauerte dann ca. 1 Stunde bis wir einen Platz gefunden haben. Dort haben wir dann zuallererst gegessen und uns alles angeguckt. Doch schließlich war dieser Platz doch nicht der Richtige. Somit sind wir dann weiter gefahren und haben uns eine weitere Stunde umgeguckt, bis wir einen sehr guten Platz zum campen am Boot Lake gefunden haben.
Nachdem wir angekommen waren wurden dann erstmal die örtlichen Gegebenheiten und das „Outhouse“, das Plumpsklo, getestet. Als wir dann anfangen wollten das Zelt und alles aufzubauen, fing es leider an zu regnen. Folglich war es eine nasse und kalte Angelegenheit. Ebenfalls mussten wir uns beeilen, dass das Zelt nicht nass wird von innen. Nach viel Stress, Schweiß und Regen hatten wir es dann endlich geschafft und ein Feuer gemacht. Gott sei Dank hört es dann auf zu Regnen und wir konnten uns ans Feuer setzt und Sachen erzählen und Spiele spielen. Dann gegen 10 Uhr ging es ins Bett/Zelt. Der nächste Morgen fing sehr schön an. Mit Sonne, warmen Tee und nur ein paar Tropfen Regen. Nach einem kleinen Frühstück sind dann die Mädels noch mal in die Stadt gefahren um diverse Sachen zu kaufen. Während dessen haben Mathew und ich Karten gespielt und Todd war fischen in seinem „Fischboot“ – ohne Erfolg. Nachdem er dann zurück war, sind Mathew und ich Kanu gefahren. Es war sehr spaßig und anstrengend. Letztendlich kamen dann alle zurück und es gab Mittagessen, nachdem wir die „Küche“ aufgebaut hatten. Nach dem Essen sind wir, Mathew, Jeanine, Todd und ich, mit dem Kanu zu einem Raft gefahren und haben dort gespielt, geschwommen und getaucht. Als wir zurück kamen habe wir uns am Feuer aufgewärmt. Doch dann leider gegen Nachmittag fing es immer mehr an zu regnen. Somit haben wir uns dann unter die Planen und ins Auto zurückgezogen. Doch dann später hat jemand die Idee ausgesprochen im Regen schwimmen zu gehen. Also sind wir dann bei 12°C nochmal im Regen schwimmen gegangen. Ich muss sagen, es war sehr schön. Später haben wir uns ein bisschen ans Feuer gesetzt, bis der Regen zu stark wurde und dann sind wir ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen, wieder so gegen 6 Uhr, war es wieder sehr schön. Nach dem Frühstück haben wir 3 Kids dann ein 1 ½ h Kanutrip gestartet. Wir sind bis fast zum Ende des Sees gefahren und haben dann ein Picknick gemach und dann ging es zurück. Doch während wir zurückfuhren wurde es immer windiger und das Kanu wurde auch immer schwerer zu steuern. Doch letztendlich haben wir es geschafft. Doch der Wind wurde immer stärker und somit wurde es auch immer kälter. Es war so windig, dass die Plane über unserer Küche gerissen ist und wir somit die Küche irgendwo anders aufbauen mussten. Nach dem Abendessen sind dann Mathew, Jeanine und ich spazieren gegangen, weil uns kalt war. Das lag nicht nur an dem Wind, denn Jeanine und ich waren vorher noch schwimmen. Es war eiskalt. Während dessen wurde es dann mit dem Wind besser, sodass wir ein Feuer machen konnten und Marchmallows und Würstchen machen konnten. Danach ging es ins Bett.
Am Samstag morgen dann war es wieder so windig und kalt wie den Tag davor, dass wir entschieden haben nach Hause zu fahren. Folglich haben wir dann alles gepackt und sind nach Hause gefahren.
Im Großen und Granzen, habe ich mir einmal die Zähne geputzt und 2mal die Hände gewaschen, doch es hat sehr viel Spaß gemacht und jetzt weiß ich was campen ist! ;-)

4 Tage richtig campen

Samstag, 16. August 2008

Parksville - Strand - Pazifik

Endlich wieder was zu berichten.
Es ist schon einige Zeit her, dass der letzte Blog erschienen ist, doch jetzt ist mal wieder Zeit für einen Neuen.

Also, am Freitag startete der Tag wie gewöhnlich, doch dann gegen Mittag bekamen wir besuche von französischen Freunden meiner Gastfamilie. Kurz nach deren Ankunft sind wir dann direkt zum Strand nach Parksville gefahren. Endlich mal Pazifik! Kurz nachdem wir angekommen waren, wurde dann das „Lager“ aufgeschlagen und der Pazifik gestürmt. Wir hatten mal wieder super Wetter und das Meer war auch schön, angenehm warm.
Nach ca. 30 Minuten planschen haben wir dann eine Pause am Strand gemacht. Der Pauseninhalt war buddeln. Wie man sich vielleicht denken kann, buddelt man nicht einfach so ein Loch, nein, da muss dann auch was drin versteckt werden. In diesem Fall waren es die Beine von Mathew und mir. Danach mussten wir, nach einem kleinen Fototermin, natürlich versuchen ohne Hilfe rauszukommen, was gar nicht so einfach war. Schließlich ging es dann zur Reinigung wieder ins Wasser.
Nach einer kleinen Erfrischung mussten wir dann unser „Lager“ verschieben, da die Flut kam. So und dann war die Jeanine dran „eingebuddelt“ zu werden. Das Resultat kann man auf den Bildern sehen. Im Anschluss daran natürlich wieder in Meer.
Nachdem wir dann alle genug Meer und Salz hatten sind wir dann Richtung Auto gegangen. Doch auf den Weg haben wir noch einen kurzen Stopp an den Sandburgen gemacht, die dort im Rahmen einer Meisterschaft gebaut wurden. Dort waren viele sehr beieindruckende Kunstwerke.
Zuhause angekommen kamen dann noch die Geschwister von meinem Gastvater Todd zu Besuch und wir hatten Barbecue. Nach dem Essen wurde dann bis es dunkel wurde Boccia, Trampolin, Bienbag und alles Möglich andere gespielt.

Insgesamt war es ein sehr schöner und anstrengender Tag und ich bin müde ins Bett gefallen und habe gut geschlafen.

Strand!!!

Mittwoch, 6. August 2008

Raus aus Coombs - "Rein" in Vancouver

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

der heutige Blog wird etwas länger als die vorherigen, da ich in der letzten Woche viel erlebt habe.

Alles sollte am Mittwoch (31.07.) mit einem großen Campingtrip anfangen. Das Ziel war ein großer See in der Umgebung. Jedoch hatte der Gastgeber leider kurzfristig ein familiäres Problem.
Somit haben wir - Jeanine, ihr Freund Luke und Ich - im Garten gecampt. Es war sehr lustig und anstrengend, da wir die erste Nacht nicht geschlafen hatten.

Nach einem Tag Ruhepause und nachdem alle ausgeschlagen waren ging es dann am Freitag mit Regen Richtung Vancouver. Nachdem wir dann nach 40min. Autofahrt und 2h Fähre auf dem Festland waren sind wir dann nach Langley gefahren, dass ist in der Nähe von Vancouver ist, und dort haben wir die Schwester von meiner Gastmutter besucht - Tante Marie. Dort waren wir dann bis Montag den 4.8.. Von da aus haben wir dann unseren Trip durch und in Vancouver gestartet und Gott sein Dank hat sich das Wetter bis dahin geändert und wir hatten bis zum Ende unseres Trips nie weniger als 15°C und nie Regen.
Nachdem wir schließlich Vancouver Mitte erreicht hatten, sind wir mit dem SkyTrain in den Westen von Vancouver gefahren. Dort konnten wir uns dann die 3 teuersten Hotels in Vancouver angucken und den beieindruckenden Hafen. Von da aus sind wir Richtung Gastown gewandert. Gastown ist der Name für „Alt Vancouver“. Dort haben wir dann das Richtige Zentrum Vancouvers und eine Statue von dem Gründer British Columbias besichtiget. Im Anschluss an Gastown sind wir nach Chinatown gegangen. In Chinatown haben wir dann Halt gemacht um etwas zu essen und danach einen chinesischen Garten besucht. Darauf sind wir dann mit dem SkyTrain zurück zum Auto gefahren, welches wir neben dem „Telus World of Science“ geparkt hatten. Dieses Art Museum, indem man verschiedene Experimente und Knobelaufgaben machen konnte, habe wir ebenfalls besucht. Doch sehr beeindruckend ist das Kino in dem Gebäude, welches eine Leinwand von 13m x 19m hat. Im Anschluss daran sind wir noch mit dem Auto durch Vancouver Downtown gefahren und letztendlich durch den Stanley Park nach West Vancouver in unser Apartment. Am nächsten Morgen ging es dann auf den Berg zum Cypress Park. Von dem Berg aus hatte man eine super Sicht über ganz Vancouver. Nach einer kurzen Pause auf dem Berg sind wir dann zum Lynn Canyon Park gefahren. Dieser Park ist berühmt für seine große Hängebrücke, die über eine Art Wasserfall und Fluss führt.
Nach diesen anstrengenden Tagen haben wir uns dann von dem Park aus Richtung Fähre begeben. Doch bevor wir auf die Fähre gefahren sind haben wir noch Stopp am Wasserpark und der Kartbahn in Tsawwassen gemacht.
Insgesamt hat der Trip sehr viel Spaß gemacht und ich habe viel gesehen und erlebt.
Ein Teil davon könnt ihr euch in den folgenden Bildern angucken.

Vom Campen nach Vancouver


P.S.: In dem Album sind auch Bildern von einem „After Dinner Dip“. So ein Ausflug ist z.B. schwimmen im See oder wandern nach dem Abendessen. In dem Fall war es schwimmen.

Samstag, 26. Juli 2008

Hier wohne ich

Am zweiten Tag, den ich schon hier bin, habe ich mit meinen Gastgeschwistern Jeanine und Mathew einen kleinen Spaziergang durch Coombs gemacht.
Coombs ist das Dorf, in welchem ich jetzt 6 Monate leben werde. Es ist ein sehr kleines Dorf. Meiner Meinung nach ist es sogar noch kleiner als Walheim. Den Hauptteil von Coombs findet man entlang einer Straße. Dieser Teil ist ca. 800m lang. 200m davon sind einheimische Geschäfte und der Rest alles Geschäfte für Touristen. Ein Geschäft dort ist besonders auffällig. Es heißt Old Country Market und auf dem Dach des Geschäftes leben Ziegen.
Auch der Wald, der Coombs umgibt, ist sehr schön. Auf unserer „Wanderung“ sind wir dann später auf Bahnschienen einige Zeit durch die Natur gegangen, bis wir auf eine Brücke kamen. Normalerweise fließt dort ein Fluss drunter durch, aber der ist im Moment größtenteils ausgetrocknet. Somit konnten wir dann durch den Fluss gehen und uns die schönen Bäume und alles andere angucken.
Auf dem Rückweg habe ich dann auch noch einige wilde Hasen gesehen, die man hier sehr häufig sieht. Aber leider habe ich noch keinen Bär gesehen.

Am Abend dann bin ich mit Jeanine und Dagmar zu dem 15 min. entfernten Qualicum Beach gefahren, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Doch leider waren wir etwas zu spät. Folglich sind wir dann noch ein bisschen an der Promenade entlang gegangen.

Das war es jetzt erst mal für heute. Der nächste Post könnte etwas dauern, weil ich nächste Woche ein großes Programm habe.
Sven

Coombs

Donnerstag, 24. Juli 2008

Brüssel - Coombs

So! Gestern ging los und heute startet mein Blog.
Mein 28 Stunden Tag sah ungefähr so aus:
Um 3:00 Uhr aufstehen und mit dem Auto ab nach Brüssel. Dort ging dann um 7:20 Uhr mein Flieger. Es war ein ziemlich kleine Flieger und es gab noch nicht mal einen Fernsehen, was den Flug langweilich machte, aber Frühstück.
Dann in London wurde ich durch irgendwelche Gassen zu einer Bushaltestelle geführt und von da aus ging es Richtung Terminal 3 mit dem Bus. Nach ca. 10 Minuten Busfahrt, auf der linken Straßenseite, habe ich in London eingecheckt und den 9h Flug nach Vancouver angetreten.
Diesmal war das Flugzeug viel größer. Insgesamt habe ich auf dem Flug, über Island, Grönland und Canada – was ich auch alles aus dem Flugzeug gesehen habe - nur eine Stunde geschlafen.
Angekommen in Vancouver stand ich dann ca. 40min. am Zoll und noch mal 30min. an der Einwanderungsbehörde. Dann erst konnte ich dem Flughafen verlassen und habe dort meine Gastmutter Dagmar getroffen.
Von da an sind wir mit dem Auto 1,5 Stunden zum Hafen gefahren und habe dort einige Zeit auf die Fähre gewartet.
Dann 2h mit der Fähre nach Nanaimo und dann wieder 45min. mit dem Auto zum meinem neuen Zuhause.
Dort hat mich ein Barbecue, ein Bett und meine nette Gastfamilie erwartet.

Das war es jetzt fürs Erste und ich lasse bald wieder was von mir hören.


On the Way to Canada

Montag, 23. Juni 2008

Online

So der Blog ist schonmal im Netz.
Wenn ich dann mal weg bin gibts hier tolle Geschichten und Bilder aus dem fernen Kanada.
Bis dann.
Euer Sven